Unser Ziel

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Wir möchten erreichen, dass immer mehr Institutionen ihr Geld aus Unternehmen abziehen, die ihr Geld durch fossile Rohstoffe oder Rüstungsgüter verdienen. Denn wenn der Klimawandel und Kriege zu verurteilen sind, dann ist es auch falsch, davon zu profitieren!

Nach einer ersten Kampagne an der Universität Kassel wird dort nun ein Konto von der für ihre klima­schädlichen Geschäfte berüchtigten Commerzbank ab­gezogen. Doch wir wollen mehr! Die Stadt Kassel hat zum einen selbst Versorgungsrücklagen im hohen Millionen­bereich an­ge­legt. Von der Stadt­verordneten­versammlung fordern wir, nach dem Vorbild von Münster, Stuttgart und Berlin eine nachhaltige Anlagerichtlinie festzulegen. Zum anderen kontrol­lieren die Kommunalparteien die Kasseler Spar­kasse, welche über die Landesbank HeLaBa an zweifel­haften Geschäften mit der Atomwaffenindustrie beteiligt ist – dort ist ebenfalls öffentliche Aufmerksamkeit gefragt.

Wir haben schon einige weitere Akteure auf unserer Liste, die wir danach „divesten“ wollen. Der hessische Landespensionsfond zum Beispiel: 58 Millionen Euro hat dieser allein in Unternehmen investiert, die fossile Rohstoffe fördern! Es bleibt also ganz vor unserer Haustür noch viel zu tun. (Quelle)

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Im Gegenteil: Unser Ziel ist es, mit diesen Kampagnen der fossilen und Rüstungs-Industrie die gesellschaftliche Legitimation zu entziehen. Es wird immer Menschen und Institutionen geben, die ihr Geld für fragwürdige Investitionen bereitstellen. Aber durch solch eine Kampagne können wir politischen und gesellschaftlichen Druck erzeugen, das nicht nur nach unseren ethischen Vorstellungen geredet, sondern auch gehandelt wird. Es kann nicht sein, dass mit dem Leid vieler Menschen Geld gemacht wird – und das in unser aller Namen, wenn es sich um öffentliche Institutionen handelt!